16.09.2019
Von: Christoph Niewerth, Vorstand

Hays-Studie zum Fachkräftemangel

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Der Fachkräftemangel zeigt deutliche Spuren: 42 Prozent der Führungskräfte in deutschen Unternehmen beklagen, dass sie neue Stellen nicht optimal besetzen können. Zudem sei der Fachkräftemangel für 41 Prozent mit einer höheren Belastung der angestellten Mitarbeiter verbunden. 37 Prozent sprechen von länger unbesetzten Stellen, 21 Prozent sogar von sinkenden Umsätzen. Dies ergab eine umfassende Befragung von Hays unter 1.000 Führungskräften aus deutschen Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen sowie in verschiedenen Fachbereichen.


Trotz dieser negativen Auswirkungen nehmen die Befragten den Fachkräftemangel nicht als flächendeckendes Phänomen wahr. Je mehr es um das unmittelbare Arbeitsumfeld geht, umso weniger dramatisch bewerten sie den Fachkräftemangel. 40 Prozent sehen ihn auf einzelne Branchen und 44 Prozent auf einzelne Tätigkeitsfelder beschränkt.


Als zentrale Ursachen gelten der demografische Wandel (53 %) und träge Bildungssysteme (50 %). Doch zeigen die empirischen Ergebnisse gleichzeitig auf: Auch viele Unternehmen machen ihre Hausaufgaben nicht, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. Als die drei wichtigsten eigenen Handlungsfelder betrachten sie das Arbeiten an ihrer Arbeitgeberattraktivität (54 %), die strategische Planung ihres Personalbedarfs (49 %) sowie die Rekrutierung und Nachwuchsförderung (48 %).


„Der Fachkräftemangel ist kein Schicksal. Es hilft daher nicht, wenn Unternehmen den demografischen Wandel und das Bildungssystem vorschieben. Vielmehr sollten sie aktiv mit dem Fachkräftemangel umgehen. Laut Christoph Niewerth, dem Vorstand der Hays AG, hat die IT-Industrie beispielsweise früh aktive Schritte gegen ihn erhoben und schneidet bei unseren empirischen Ergebnissen deutlich besser ab als andere Branchen.


Wenn auch Du etwas gegen den Fachkräftemangel unternehmen willst und Unternehmen bei der Besetzungen ihrer offenen Stellen mit passenden Kandidaten unterstützen magst, dann bewirb Dich als Account Manager oder Recruiter bei uns!

Christoph Niewerth, Vorstand