IODAward2022


Was ist der
University Award?

Diversity & Inclusion sind an Universitäten und Hochschulen inzwischen allgegenwärtige Begriffe. Ihre Umsetzung in die Realität erfordert aber ein hohes Engagement und starke Initiativen. Beim University Award rücken Hochschulen und Universitäten in den Mittelpunkt, die diese Begriffe mit Leben füllen – indem sie sich mit ganz konkreten Projekten und Maßnahmen für unterrepräsentierte Gruppen sowie für Vielfalt und Chancengerechtigkeit innerhalb ihrer Bildungs- und Forschungseinrichtung einsetzen. Um dieses Engagement für mehr Diversität auch sichtbar zu machen und zu würdigen, wurde der University Award ins Leben gerufen.

Die Nominierungsphase lief vom 02. November bis zum 13. Dezember 2021. Vom 03. Januar bis zum 18. Februar 2022 konntet ihr für die einzelnen Einreichungen abstimmen. Die Award-Verleihung fand am 05. Mai 2022 statt.

Shortlist
University Award

Diese drei Hochschulen bzw. Initiativen haben es auf die Shortlist des Impact of Diversity Awards 2022 in der Kategorie University Award geschafft:


LaKoF

In Bayern ist nur jede 5. Professur (21%) mit einer Frau besetzt. Und das, obwohl mit 51 % mehr als die Hälfte der Hochschulabsolvierenden Frauen sind Die Kampagne "Werde Professorin" von LaKoF (Landeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an bayerischen Hochschulen) will das ändern. Sie unterstützt bayernweit die wissenschaftlichen Karrieren von Frauen und baut Hindernisse ab.

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Hochschule Deggendorf

1 Campus, 80 Nationen, 1.100 Studierende: Die Hochschule Deggendorf lebt Internationalität und fördert den interkulturellen Austausch in Niederbayern – zum Beispiel mit dem Projekt „In 80 nations around the world“. 

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Uni Marburg (ADiS)

Beschäftigte an Hochschulen sind durch das AGG geschützt, Studierende jedoch nicht: Die Antidiskriminierungsstelle für Studierende der Uni Marburg (ADiS) will diese Lücke schließen, indem sie sich explizit, umfassend und vor allem dauerhaft für die Belange von Studierenden einsetzt, die von Diskriminierung und Benachteiligung betroffen sind.

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Update: 

We proudly present: The winner of the IoD University Award

In Bayern ist nur jede 5. Professur (21%) mit einer Frau besetzt – obwohl mit 51 % mehr als die Hälfte der Hochschulabsolvierenden Frauen sind. Mit ihrer Kampagne „Werde Professorin“ hat sich die Landeskonferenz der Frauen- & Gleichstellungsbeauftragten an bayerischen Hochschulen (LaKoF) aufgemacht, an diesem Missstand etwas zu ändern. Dafür setzt sie nicht nur auf starke weibliche Role Models in der Hochschulwelt, sondern bietet Akademikerinnen auch konkrete Aufklärung und Unterstützung beim Einstieg in die Lehre. Wir finden, diese Kampagne hat zu Recht den von Hays und dem Stifterverband gehosteten University Award des Impact of Diversity verdient.

Wir präsentieren den
University Award 

Gemeinsam mit dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft präsentieren wir den University Award des IOD Think Tanks und sind sogar Mitglied der Jury!

 

Equity, Diversity & Inclusion – bei uns kein Lippenbekenntnis, sondern integraler Bestandteil unserer Unternehmensstrategie. Deshalb kooperieren wir seit vielen Jahren mit dem Frauen-Karriere-Index (FKi) und haben eine Partnerschaft mit dessen Think Tank Impact of Diversity (IOD) geschlossen. Teil dieser Partnerschaft ist das Hosting des University Awards gemeinsam mit dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft.

 

Wir sind nicht nur Host, sondern auch Teil der Jury!

Michaela Jaap, unsere Head of Diversity, wird darüber mitentscheiden, welche Hochschule, Universität oder Initiative am Ende den Award bekommt.


Wenn ihr mehr über unser Commitment für Equity, Diversity Inclusion bei Hays erfahren wollt, schaut gerne hier vorbei.

Barbara Lutz

Barbara Lutz
Initiatorin des IoD Award

Barbara Lutz ist Gründerin des Frauen-Karriere-Index und Initiatorin des Impact of Diversity Award und Think Tank. Mit dem Frauen-Karriere-Index liefert Barbara Lutz seit 2012 Unternehmen in mehr als zehn Ländern belastbare Kennziffern für die Bereiche New Leadership, Diversity und Transformation. Mit dem Impact of Diversity bündelt sie die verschiedenen Kräfte aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft, um den Impact von Diversität aufzuzeigen und konkrete Veränderungen voranzutreiben.
In ihrer Karriere erlangte Barbara Lutz tiefe fachliche Expertise in börsennotierten Unternehmen in Deutschland, Frankreich und den Vereinigten Staaten, u.a. als Geschäftsführerin bei der Strategieberatung Publicis SE und bei der Commerzbank.

3 Fragen an Barbara Lutz
zum University Award

Warum ist Vielfalt an Universitäten und Hochschulen so wichtig, Barbara Lutz?

Drei Fragen an die Gründerin und Geschäftsführerin des Impact of Diversity Think Tanks, der dafür einen eigenen Diversity Award ins Leben gerufen hat.

 

1. Warum braucht es einen University Award?

 

Diversität wird zunehmend von Unternehmen als Business Case verstanden und angegangen, aber als gesamtgesellschaftliches Thema muss Diversität ja schon viel früher anfangen – an den Schulen und vor allem an den Hochschulen. Aus unserer Arbeit mit verschiedenen Universitäten wissen wir, dass es auch dort keineswegs eine Selbstverständlichkeit ist, über alle Ebenen Diversität – zum Beispiel die geschlechtliche oder sexuelle Identität, die ethnische oder soziale Herkunft oder auch die physische und psychische Gesundheit – im Blick zu haben und Maßnahmen auch nachzuverfolgen - weder in den Studiengängen noch in den Prozessen oder bei der Durchlässigkeit in den Hierarchien. Hier möchten wir Bewusstsein und Sichtbarkeit schaffen, indem wir die vielen tollen Diversity-Projekte an den Hochschulen zeigen.

 

2.Welche Rolle spielt D&I aktuell an Hochschulen?


Viele Hochschulen haben die Wichtigkeit des Themas erkannt und arbeiten daran mit verschiedenen Initiativen und Projekten. Oftmals steht das Thema Diversität jedoch nicht auf der Top-Prio-Liste, sondern reduziert sich auf Initiativen, die häufig als Graswurzelbewegung beginnen. Diese zeigen zwar das große Bedürfnis, auf mehr Diversität hinzuwirken. Aber auf der übergeordneten, strategischen Ebene findet das Thema noch zu wenig statt.

3. Was würdest du dir für das D&I Engagement von Hochschulen für die Zukunft wünschen?


Ich wünsche mir ein stärkeres Bewusstsein dafür, dass es wirklich auf alle Verantwortlichen in der gesamten Hochschullandschaft ankommt, Chancengerechtigkeit zu schaffen. Das ist vergleichbar mit der Situation des direkten Vorgesetzten in einem Unternehmen, der ebenfalls höchsten Einfluss auf die Karrieren von Menschen hat.